02.jpg04.jpgholz_11b.jpgholz_25b.jpgholz_25n.jpgholz_25xk.jpgholz_69b.jpg

Dr. med. Roland Hepp-Müller

Was sie vielleicht schon immer über mich wissen wollten.

Eigentlich hat mich die Medizin schon zu meiner Schulzeit interessiert, doch mein Weg war nicht so geradlinig .  Da ich auch ein sehr praktischer und technisch interesssierter Mensch bin, zog es mich nach dem Abitur zur Biomedzinischen - Technik, und ich begann an der Universität in Stuttgart ein Maschinenbaustudium . Mensch oder Maschine, das war die große Frage, die mich auf diesem Weg begleitete.

Nach zwei Jahren fiel die Entscheidung doch zu Gunsten des lebenden Systems aus, und ich habe diese Entscheidung nie bereut.

Während meiner Studienzeit in Tübingen ließ meine Begeisterung nie nach, und ich hatte sehr früh die Möglichkeit, immer in den Semesterferien in meinem Heimatkrankenhaus in Bad Saulgau  wertvolle praktische Erfahrungen zu sammeln.

Meine Promotion legte ich auf dem Gebiet der Hals- Nasen- Ohren- Heilkunde über das Thema „Verträglichkeit von Paukenröhrchen“ ab.

Mein Praktisches Jahr absolvierte ich am Kreiskrankenhaus in Sigmaringen in den Fächern Innere, Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe.

Als eingefleischter Oberschwabe trat ich dann meine erste Assistenzarztstelle in der Kardiologie am Herz- und Rheumazentrum Bad Waldliesborn in Nordrhein- Westfalen an und wurde mit allen kardiologischen Untersuchungstechniken vertraut gemacht.

Da eine gut kardiologische Ausbildung sehr gefragt war, hatte ich keine Mühe in ein großes Akutkrankenhaus nach Lippstadt zu wechseln, wo ich eine sehr intensive und lehrreiche Zeit auf der Inneren Abteilung verbrachte.

Ich lernte dort ein weites Spektrum zu überblicken, da viele Subdisziplinen wie Nephrologie, Gastroenterologie, Kardiologie und Geriatrie integriert waren, und wir auch im  Notarztwagen vor Ort eingesetzt waren.

Doch nach einigen Jahren zog es mich wieder in den Süden und ich setzte meine internistische Ausbildung bei Herrn Prof. Dr. Beischer am Bürgerhospital in Stuttgart fort. Die Medizinische Klinik III ist das Diabeteszentrum von Stuttgart und so wurde ich intensiv mit Diabetesproblemen und anderen Stofffwechselkrankheiten sowie Gefäßleiden konfrontiert.

Ende der 80-iger Jahre lernte ich meinen sehr geschätzten Kollegen Dr. med. M. Moravetz kennen und machte in seiner Praxis als Urlaubsvertreter die ersten Erfahrungen im Praxisalltag.

Ich entschloß mich, das Angebot einer Partnerschaft anzunehmen, doch war es mir wichtig, zuvor noch chirurgische Erfahrung zu sammeln.

Dies war mir an der Seite meines alten Chirurgiechefs Dr. med. Königer als Ambulanzarzt im Furtbachkrankenhaus in Stuttgart möglich. Schon während dieser Zeit begann ich meine Akupunkturausbildung, und es war mir möglich, die ersten Behandlungen in dieser Klinik durchzuführen. Das was für die damalige Zeit  eine Sensation .

Ein Jahr später war es dann soweit. Ich verabschiedete mich vom langjährig gewohnten Klinikalltag und arbeitete zunächst als Praxisassistent in einer naturheilkundlichen Praxis mit.

Nach bestandener Facharztprüfung lies ich mich im April 1991 als Allgemeinarzt in einer Gemeinschaftspraxis mit Herrn Dr. med. M. Moravetz hier in Wiblingen nieder.

Nach seinem Ausscheiden zum Jahresende 1998 führte ich die Praxis vorerst alleine weiter. Ab 2003 erhielt ich Verstärkung durch Frau Dr.med. M. Kling-Rivoir, die ich vom Studium her kannte.

Und so sehe ich mein tägliches Wirken.

Ich arbeite gerne in meinem Beruf und bin dankbar dafür, dass ich mit den meisten  von Ihnen so ein harmonisches Verhältnis haben kann.

Mir liegt sehr viel daran, Sie in einem partnerschaftlichen Verhältnis zu begleiten; Sie in einem guten Sinne durch den Dschungel der Medizin zu führen und mit Ihnen ein offenes Verhältnis zu pflegen, so dass jeder weiß, woran er ist.

Durch mein großes Spektrum an therapeutischen Möglichkeiten aus dem naturheilkundlichen Bereich ist es mir doch oft noch möglich dort weiterzuhelfen, wo die Schulmedizin sich am Ende angekommen weiß. Das gibt mir natürlich auch immer wieder neue Schaffenskraft und Freude bei meiner Arbeit, so dass ich eigentlich jeden Morgen gerne in die Praxis komme.