02.jpg04.jpgholz_11b.jpgholz_25b.jpgholz_25n.jpgholz_25xk.jpgholz_69b.jpg

Hausarztmodell

Seit Jahren gibt es in Baden Württemberg eine Erneuerung, die im gesundheitspolitischen Drunter und Drüber der letzten Jahre ein wirklich positive Entwicklung darstellt. Man hat erkannt, wie wichtig die Rolle des Hausarztes als Lotse und Koordinator im Gesundheitssystem ist. Beim Hausarztmodell schreibt sich ein Patient beim Arzt seines Vertrauens ein und organsiert...

 


hier weiterlesen...

sämtliche weitere medizinische Anliegen über diese Praxis, d.h. Patient geht außer zum Augen- und Frauenarzt und im Notfall, immer mit einer Überweisung zum Facharzt. Nur somit ist gewährleistet, dass alle Informationen an einer Stelle zusammenfließen. Doppeluntersuchungen werden  vermieden, Zusammenhänge sichtbar, die sonst im Spezialistentummel untergehen. Der Hausarzt ist im Laufe der Jahre immer im Bilde, kann zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Weichen stellen, kann die Medikamente der einzelnen Fachdisziplinen abstimmen und bei Anfragen von Institutionen wie Versicherungen kompetent Auskunft geben. Oder die Klinik ruft weil ein Patient bewußtlos eingeliefert wurde, der Hausarzt weiß über alles Bescheid. Auch die Existenzsicherung der Hausärzte ist besser gewährleistet, denn durch Einsparungen über die Direktabrechnung mit der Krankenkasse bleibt weniger Geld in den Vewaltungsnetzen der KV hängen und der Hausarzt erhält eine höhere Pauschale. Es bleibt zu hoffen, dass es durch das Hausarztmodell besser gelingt, die über 175 leerstehenden Praxen wieder mit jungen Kollegen zu besetzen. Durch Rabattverträge der Krankenkassen mit den Pharmaunternehmen kommen bei uneingeschränkter Arzneimittelversorgung ebenfalls Einsparungen zu Stande, die in eine bessere Patientenversorgung einfließen. Bei vielen Krankenkassen wird die Prävention der Patienten mit jährlichen Gesundheits-Checks und umfangreichem Labor verbessert.